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Das Casino als Gegenstand in der Popkultur

Wie spiegelt Kunst sich in Bereichen wider, die augenscheinlich erst einmal wenig damit zu tun haben? Im Zuge der “Media, Art and Identity Conference in 2002” wird anhand der folgenden beschriebenen Beiträge im Detail auf die Einflüsse des Casinos in der heutigen Popkultur eingegangen. Vordergründig sind hier die unterschiedlichen Formen, die die Popkultur annehmen kann, um dem Rezipienten das genannte Thema näher zu bringen.

Eine Reise durch die Popkultur

In diesen Artikeln finden Sie kleine Denkanstöße, die sich mit dem Thema Popkultur und dem Casino auseinandersetzen. Das Casino und sein so facettenreiches Erscheinungsbild werden hier aufgegriffen, denn worum es vor allen Dingen geht, ist an die “Media, Art and Identity Conference in 2002” angeknüpft. Das Zusammenspiel aus dem Medium, der Kunst und der Identität steht sinnbildlich für so viele Bereiche des Lebens. Daher ist es gar nicht so abwegig dem Casino ebenfalls eine Bühne zu gewähren. Diese Bühne soll vor allem eines, den Bezug herstellen zu uns als Individuen in einer Welt, die wir uns mithilfe der Kunst versuchen zu erklären. Dies gilt nicht nur für den Umgang mit dem Casino, sondern auch mit allen weiteren Themen, die im Zuge dieser Reihe entstanden sind.

Was haben der meisterhafte Autor Fjodor Dostojewski, Martin Scorsese, Britney Spears und Lady Luck HQ gemeinsam? Auf den ersten Blick wirklich nicht viel. Aber wenn man genauer hinschaut, sind sie ein Teil der damaligen oder heutigen Popkultur, die sich auch mit einem Thema auseinandergesetzt haben, auf das man vielleicht nicht auf Anhieb kommen wird – dem Casino. Das Glücksspiel und die Faszination, die sich wie ein Schleier über dieses Thema legt, ist Hunderte von Jahren alt. Doch in jeder Generation wird es Stimmen geben, die sich dieses Motiv und das darum entstandene Mysterium zum Gegenstand ihrer Bücher, Lieder oder Filme machen.

Popkultur hat meist den Anspruch, aktuelle Themen zu beleuchten und diese für die breiten Massen zugänglich zu machen, eine Brücke zu sein zu bestimmten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die vielen vielleicht bisher fremd waren. Was der Zuhörer, Leser oder zusammenfassend der Rezipient mit dieser Information macht, ist ihr oder ihm selbst überlassen. Pop als Kunstform für die breite Masse zu sein, hat nicht nur den Anspruch sehr viele Menschen durch das Medium miteinander zu verbinden, es schafft auch ein Bewusstsein in den Menschen das in stiller Übereinkunft mehrheitlich, als gegeben hingenommen wird.

In einem der Beiträge wird der Zuschauer mit dem Casino auf der Leinwand konfrontiert. Denn besonders im Kino wird bevorzugt das Sujet des Casinos aufgegriffen und mit unterschiedlichen Typen die Nuancen und Schicksale skizziert. Beispielsweise das des ewigen Verlierers oder des immerwährenden Glückspilzes. Wie bereits erwähnt ist hier wiederum eine Art Zugänglichkeit oder Identifikation mit sich selbst möglich. Ob in Martin Scorsese’s Casino (1995) oder in den Ocean’s Filmen (2001-2018) gelingt es, die Verlockung Casino mit der Kunstform des Films eindrucks- und stilvoll zu vereinen.

Die “Media, Art and Identity Conference” als Sprungbrett für die kommenden Beiträge zu nutzen ist daher ein optimales Fundament.